Der erste Film des Jahres: FAME

fameplakatFAME war der erste Film des Jahres für uns. Im Mittelpunkt stehen Jugendliche, die alle an der New Yorker School of Performing Arts lernen, und sich, in ihrem jeweiligen Metier, viel für ihr späteres Berufsleben ausmalen, erhoffen und träumen. Der Film erlaubt einen kurzen Einblick in jedes der vier Jahre, die die Ausbildung an der School of Performing Arts umfasst.

Gleich zu Beginn fällt positiv auf, dass keine Schauspieler mit einem sehr hohen Bekanntheitsgrad verpflichtet wurden, dies hätte auch der Idee hinter dem Film nicht gut zu Gesicht gestanden. Von welchen Hoffnungen werden Schüler einer solch renommierten Kunstschule getragen? Und wie reagieren sie wenn sie erfahren, dass ihre Begabung ausreichte, um unter vielen Bewerbern ausgewählt zu werden, aber nicht, um eines Tages von der Musik, dem Tanz oder dem Gesang leben zu können?

Besonders Denise (Naturi Naughton), die im Film eigentlich klassische Pianistin ist und Marco (Asher Book) überzeugen mit hervorragenden, gefühlvollen Stimmen. Auch Kay Panabaker als Jenny – eine  anfangs sehr schüchterne Schülerin – begeistert mit ihrer schauspielerischen Leistung. Sie schafft es aus Unsicherheit und Sorge, Stärke werden zu lassen. Ihr Weg zeigt, dass es mit Mut und Anstrengung aber auch Selbstüberwindung immer eine Chance gibt, seine Ziele zu erreichen.

Schnelle Szenen, mitreissende Musik und Tanzeinlagen in harmonischem Wechsel mit Details aus dem Leben jenseits der Schule machen FAME zu einem würdigen Nachfolger des Orginals aus den Achtzigern. Besonders Freundschaft und Liebe sind auf dem harten Weg zum professionellen Schauspieler, Tänzer, Sänger oder Instrumentalisten von größter Bedeutung. Nur so kann man den harten Tagesablauf überstehen und meistern. Trotz dem großen Anteil an Musikszenen, kommt die Darstellung der Leben und Gefühle der Schüler nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil: Dieser Film reißt mit und bewegt!

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