Der Mond im Wallraf-Richartz-Museum Köln
Zweifelsohne faszinieren die unermüdlich wechselnden Mondphasen den Menschen – gestern wie heute. Wer könnte den Kopf nicht ehrfürchtig gen Himmel heben, sobald ein leuchtender Vollmond erscheint? Unserem einzigen Erdtrabanten haben sich über Epochen hinweg auch viele Künstler zugewandt, deren lunare Werke aktuell in einer gleichnamigen Ausstellung des Wallraf-Richartz-Museums in Köln zu sehen sind.
„Der Mond“ gilt als die erste umfassende Kunstausstellung zu unserem nächsten Planeten. Ganz bewusst wird diese Ausstellung im diesjährigen „Internationalen Jahr der Astronomie“ gezeigt.
Etwa 150 Exponate aus den letzten fünf Jahrhunderten wurden streng thematisch zusammengestellt – gemeinsam habe sie mindestens den direkten Bezug zum Mond. Im Vorfeld und in der Durchführung fachlich intensiv unterstützt wird der Kurator dabei übrigens vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
Während in den Informationen zur Ausstellung neben den Gemälden auch astronomische Instrumente und Modelle angekündigt werden, wird dem Besucher jedoch sofort der deutliche Schwerpunkt auf Gemälde, Zeichnungen, Graphiken und Fotografien auffallen. Die starke Ausrichtung auf diese Künste hätte streng genommen zu einer spezifischeren Betitelung der Ausstellung führen sollen, um Enttäuschungen der Museumsbesucher vorzubeugen.
Wer jedoch gerade in den Werken großartiger Maler die enge Bindung zum Mond suchen möchte, hat noch bis zum 16. August dazu Gelegenheit. Dann sind es übrigens nur noch vier Tage bis zum nächsten dunklen Neumond über Köln.
Bildnachweis
© Wallraf-Richartz-Museum
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