Kochen mit Jamie Oliver – die Erste

Seit nun mehr als 2 Monaten bin ich glückliche Praktikantin bei der wohl schönsten Buchcommunity überhaupt: LovelyBooks :-)

Dort gibt es momentan eine tolle Aktion, an der sich nicht nur meine Kollegin Karla und ich, sondern auch 20 andere Blogger beteiligen – sowohl Buch- als auch Kochblogs sind vertreten. Unter dem Motto "Wir kochen mit Jamie Oliver" wollen wir mindestens einmal pro Woche – über einen Zeitraum von vier Wochen – ein Menü aus dem neuen Kochbuch von Jamie Oliver kochen: "Jamies 30 Minuten Menüs".

Der Dorling Kindersley Verlag macht diese Aktion möglich – Dankeschön!

Ob man für ein komplettes Menü tatsächlich nur 30 Minuten Vorbereitungszeit benötigt, das zudem stets mindestens 3 Gänge hat, wie einfach die Zubereitung ist und vor allem natürlich wie es schmeckt, das erfahrt ihr auch hier bei uns in den nächsten Wochen.

Am Samstag haben wir (mein Freund und ich) unsere erste Kochaktion gestartet. Da wir nur zu zweit und nicht zu sechst sind (die meisten Menüs sind auf 6 Personen angelegt), musste natürlich etwas eingegrenzt werden. Wir haben uns fürs Erste für folgendes Menü entschieden:

Rigatoni alla Trapanese
Gegrillter Chicoréesalat
Rucola & Parmesan
Himbeer-Trifle & Limoncello

Hier eine Übersicht fast aller Zutaten:

Es sei gleich hinzugesagt, dass wir ganz viel improvisiert bzw. abgewandelt haben, aber so macht das ja auch erst richtig Spaß. Den Chicoréesalat haben wir z.B. gleich weggelassen, denn den brauchten wir nicht noch zusätzlich zum Rucola. Außerdem gehören in die Sauce normalerweise Sardellenfilets hinein – das war nicht ganz nach meinem Geschmack und so haben wir statt dessen Thunfisch genommen. Ich finde immer, man muss sich nur alles nach seinen Vorlieben umsortieren und dann kann man eigentlich fast jedes Gericht nach dem eigenen Geschmack zubereiten.

Damit man die Menüs auch tatsächlich in 30 Minuten schaffen kann, braucht man so einige Haushaltsgeräte, die wir, na klar, nicht alle besitzen und auch nicht extra kaufen wollten. Mit ein bisschen Fantasie – dazu muss man kein großer Koch sein – klappte das aber auch ohne sehr gut.

Los ging es dann mit der Zubereitung der Nachspeise, da diese noch kalt stehen musste. Da ich kein Fan von Alkohol bin, haben wir den Limoncello weggelassen und ich kann sagen – es hat auch so sehr gut geschmeckt.

Einfach und lecker… ich weiß, merkwürdig, dass ich jetzt mit dem Dessert anfange, aber wir haben es ja zuerst zubereitet und nur zuletzt gegessen.

Der Rucola-Salat war auch leicht gemacht – Rucola waschen, Parmesan drüber, Sauce nach Rezept gemacht und weil sie mir so noch zu langweilig war, ein Becher Creme Fraiche hinzu. Das Ergebnis konnte sich dann auch sehen und vor allem schmecken lassen. Der saure Geschmack des Dressings zusammen mit dem Bitteren des Rucolas und dazu dann das leicht süßliche Hauptgericht ergaben ein wirklich interessantes und gutes Geschmackserlebnis.

So sah der Salat dann in der Schüssel aus – einfach gemacht und wirklich gut, wie auch schon beim Dessert. Falsch machen, kann man da meiner Meinung nach gar nichts. Hier ein Bild, auf dem sich schon eine kleine Vorschau auf das Hauptgericht eingeschlichen hat:

Und schließlich das Hauptgericht, bei dem wir wohl am meisten rumexperimentiert und anders gemacht haben. Sardellen Filets kamen nicht rein, die Tomaten, Basilikum und die anderen Zutaten haben wir nicht in einer Küchenmaschine püriert, sondern nur geschnitten und in einer Pfanne erhitzt, einen Rest vom Zitronensaft, der vom Dessert übrig geblieben war, kam auch noch zusätzlich in die Sauce und am Ende wurden Rigatoni (wir haben auch andere Nudeln genommen ;-) ) gut mit der Sauce vermischt.

Fazit:
Alles hat super geschmeckt, das Kochen hat Spaß gemacht und war nicht kompliziert, besonders die Aufbau des Rezepts war dafür eine große Hilfe. Insgesamt haben wir fürs Vorbereiten und Kochen 50 Minten gebraucht und ca. 20 Minuten zum Essen. Das entspricht zwar nicht ganz dem, was der Titel des Buches verspricht, aber uns hat es nicht weiter gestört. Leider hat der Abwasch dann fast ebenso viel Zeit beansprucht wie das Kochen, aber dafür waren wir doch satt und zufrieden.

Nächte Woche gibt es dann Teil zwei unserer Aktion: "Wir Kochen mit Jamie Oliver".

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Veröffentlicht in : Sachbuch, vermischtes
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1 Kommentar zu “Kochen mit Jamie Oliver – die Erste”

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  1. Irene sagt:

    Das Dessert sieht wirklich toll aus, da könnte ich meine kleinen Mitesser sicher auch glücklich machen. Grüssli
    Irene

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