
Street Art Festival in Berlin
In Berlin findet vom 5. Juli bis zum 3. August das Street Art Festival Urban Affairs statt. Auf dem 900 qm Gelände der “Brauerei Friedrichshöhe” werden 45 Künstler aus zehn Ländern eigens für die Ausstellung konzipierte Werke gestalten.
Nur unter solchen Bedingungen kann Street Art von Bestand sein. In seinem ursprünglichen Milieu findet sie ihren Ausdruck an Häuserfassaden und Brückenpfeilern und wird meist auf kurz oder lang von öffentlicher Hand beseitigt. Interessanter ist die Frage, was die Künstler des Street Art Genres antreibt.
Street Art in Valparaíso (Chile) photo by B’Rob
Ist es die Vergänglichkeit der Werke? Beziehungsweise die Gründlichkeit deutscher Behörden, die auch vor Kunst nicht halt macht. Oft wird der Begriff Vandalismus und Street Art in einem Satz erwähnt. Doch soll wirklich jedes Kunstwerk an einer Häuserwand übermalt werden? Sicherlich rede ich hier nicht davon, dass jedes Graffiti unangetastet bleiben soll.
Doch darf man sich nicht vor der Leistung eines Künstlers verschließen, der es vollbringt ein harmonisches Bild zu schaffen und es zum anderen ebenso harmonisch in die Umwelt zu integrieren. Bei der klassischen Malerei ist dieses Problem nicht gegeben. Die weiße, jungfräuliche Leinwand stellt stets den gleichen Anfangspunkt dar. Höchstens welche Galerieräume dem Bild die beste Wirkung ermöglichen muss entschieden werden.
Wahrscheinlich ist der Reiz an Street Art eine Mischung aus allem. Das Unvergängliche, das Veruchte (schließlich macht man juristisch streng bewertet etwas Verbotenes), und gleichzeitig die Öffentlichkeit. Street Art grenz niemanden aus und kennt keine Öffnungszeiten.
Außer als Tribut an die Erhaltung der Straßenkunst. Hier die Öffnungszeiten von Urban Affairs:







hallo, meine website ist überwältigend, es grüsst pa.c